Natürliche Faktoren der Klimaänderung
Unser weltweites Klima weist natürliche Schwankungen auf; sowohl über wenige Jahre gesehen als auch über Zeiträume von Jahrtausenden. Natürliche Faktoren, die das Klima im Zeitraum weniger Jahre bis Jahrzehnte beeinflussen können, sind zum Beispiel die Änderung der Aktivität der Sonne oder Vulkanausbrüche. Über den Zeitraum von Jahrtausenden gesehen gehören beispielsweise Änderungen in der Neigung und Ausrichtung der Erdachse zu diesen Faktoren und die Abweichung von einer kreisförmigen Umlaufbahn der Erde um die Sonne (Exzentrizität).
Quelle: Klimaänderung und die Schweiz 2050, OcCC, 2007
Ist die Sonne Schuld am Klimawandel?
Die Abwägung der wichtigen natürlichen und menschgemachten Einflüsse zeigt eine zunehmende Dominanz des Treibhauseffektes!
Die Abwägung der wichtigen natürlichen und menschgemachten Einflüsse zeigt eine zunehmende Dominanz des Treibhauseffektes!
Alle paar Jahre erscheinen Publikationen, welche ausschliesslich die Sonne für den Klimawandel verantwortlich machen. Dies hat eine gewisse Logik, weil das Klimasystem der Erde durch die Energieleistung der Sonne angetrieben wird. Allerdings berücksichtigen diese Studien oft nicht, dass sich die Mischung der natürlichen und menschgemachten Antriebs- und Störungsfaktoren dauernd verändert. Dadurch wird nicht nur die Energiebilanz der Erde beeinflusst. Auch die atmosphärische Zirkulation, die Temperatur und der Niederschlag sind dauernden Schwankungen unterworfen. Die durch die Sonneneinstrahlung erzeugte Energieleistung pro Fläche (im Fachausdruck Energieflussdichte genannt) wird in Watt pro m2 ausgedrückt. Bezogen auf den Einfluss der Sonne müssen zwei verschiedene Einflussfaktoren unterschieden werden. Einerseits betrifft dies die langfristige räumliche Veränderung der Energieleistung auf unserer Erdkugel aufgrund der sich verändernden Elemente der Erdbewegung (elliptische Bahn um die Sonne, Schiefe und Kreiselbewegung der Erdachse). Andererseits müssen die Schwankungen der Strahlungsleistung der Sonne - einfach ausgedrückt sind dies die Schwankungen der Leuchtstärke der „Sonnenlampe“ - beachtet werden.
> Text von Heinz Wanner PDF (205 kB)
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Ozonschicht, Aschewolke und Klimaüberwachung
(MeteoSchweiz, 2011)
Die neusten Forschungserkenntnisse
Die neusten Forschungserkenntnisse
Das internationale Programm „Globale Überwachung der Atmosphäre“ (GAW) der Weltorganisation für Meteorologie WMO hat in den vergangenen Jahren zu interessanten Erkenntnissen geführt. Ozon-Messungen zeigen, dass sich die Ozonschicht über der Schweiz nicht weiter abschwächt.
MeteoSchweiz
> Webseite der MeteoSchweiz
MeteoSchweiz
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Couche d'ozone, nuage de cendres volcaniques et surveillance climatique
(MeteoSchweiz, 2011)
Derniers résultats de la recherche
Derniers résultats de la recherche
Le programme de Veille atmosphérique globale (VAG) mené sous l'égide de l'Organisation météorologique mondiale (OMM) a abouti ces dernières années à des résultats intéressants. Les mesures effectuées au-dessus de la Suisse montrent une diminution de la tendance à la baisse de la couche d'ozone.
MétéoSuisse
> Site web de la MétéoSuisse
MétéoSuisse
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Ein Sonderband der Fachzeitschrift «Journal of Geophysical Research» befasst sich in über 20 Publikationen mit dem noch jungen Forschungsthema «global dimming» und «global brightening». Das sind Phänomene, die, vermutlich vom Menschen hervorgerufen, die Sonneneinstrahlung regulieren und damit das Klima beeinflussen.
ETH Zürich
> Artikel im ETH Life
ETH Zürich
> Artikel im ETH Life
Die Veränderungen der kosmischen Strahlung und der Wolkenbedeckung der Erde verlaufen zum Teil ähnlich. Dies hat zu Spekulationen über einen ursächlichen Zusammenhang geführt. Ob eine solche Wirkung existiert und wie stark sie allenfalls wäre, ist nach wie vor offen. Unabhängig davon ist jedoch klar, dass die Erwärmung der letzten Jahrzehnte auf eine andere Ursache zurückzuführen ist, denn die kosmische Strahlung hat sich in diesem Zeitraum nicht nennenswert verändert.
ProClim/ OcCC (Hrsg.) 2004. Bestimmt die kosmische Strahlung das Klima? Climate Press. Hintergründe der Klima- und Global Change Forschung, Nr. 19.
> PDF (141 kB)
ProClim/ OcCC (Hrsg.) 2004. Bestimmt die kosmische Strahlung das Klima? Climate Press. Hintergründe der Klima- und Global Change Forschung, Nr. 19.
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Le rayonnement cosmique détermine-t-il le climat?
(Climate Press, 2004)
Climate Press no. 19 (français)
Climate Press no. 19 (français)
Les changements du rayonnement cosmique et de la couverture nuageuse de la Terre évoluent en partie de façon similaire. Cela a conduit à des spéculations sur un lien de causalité. Ainsi trouve-t-on à tout moment des communiqués selon lesquels le rayonnement cosmique déterminerait le climat. Des scientifiques danois ont élaboré une théorie qui cherche à expliquer cette influence du point de vue de la physique. Jusqu'ici, aucune expérience n'est venue confirmer cette théorie. Un tel effet existe-t-il? Et le cas échéant, quelle est son importance? Ces questions restent ouvertes. Mais indépendamment de cela, une chose est sûre: le réchauffement des dernières décennies doit être attribué à une autre cause, car le rayonnement cosmique n'a pas notablement changé pendant cette période.
ProClim/OcCC (Hrsg.), 2004. Le rayonnement cosmique détermine-t-il le climat? Climate Press. Informations au sujet de la recherche sur le climat et le changement global, no. 19.
> PDF (135 kB)
ProClim/OcCC (Hrsg.), 2004. Le rayonnement cosmique détermine-t-il le climat? Climate Press. Informations au sujet de la recherche sur le climat et le changement global, no. 19.
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Die Sonne spielt für das Klima zur Zeit nur eine untergeordnete Rolle
Stellungnahme zum Beitrag «Mehr Sonne für mehr Klarsicht» von E. Gärtner in der Chemischen Rundschau
Stellungnahme zum Beitrag «Mehr Sonne für mehr Klarsicht» von E. Gärtner in der Chemischen Rundschau
Diese Stellungnahme erfolgte auf einen Beitrag in der Chemischen Rundschau. Seit Jahren wird von verschiedener Seite hartnäckig immer wieder postuliert, die gegenwärtige globale Erwärmung sei primär durch die Sonne verursacht. Dabei werden jedoch entsprechende Hinweise sehr selektiv herausgesucht und Untersuchungen, die dies widerlegen, unbeachtet gelassen.
> PDF (382 kB)
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