Veränderungen bei der Biodiversität
Die Artenzusammensetzung der Ökosysteme in der Schweiz wird sich mit der Klimaänderung verändern. Viele dieser Veränderungen sind irreversibel. Einerseits kommt es zu einem Schwund bisheriger Arten, andererseits zur Einwanderung fremder Pflanzen- und Tierarten aus wärmeren Regionen. So wird sich die Artenzusammensetzung jener von tieferen und südlicheren Gegenden annähern. An kühle Lebensbedingungen gebundene Arten werden im Alpenraum in höhere Lagen ausweichen müssen, wo sie aber aufgrund der Topografie flächenmässig stark eingeschränkt werden oder ihren Lebensraum ganz verlieren.
Quelle: Klimaänderung und die Schweiz 2050, OcCC, 2007
Drei Jahre lang haben 82 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachexpertinnen und Fachexperten Daten zum Wandel der Biodiversität in der Schweiz seit 1900 zusammengetragen und analysiert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 als Buch veröffentlicht. Die vorliegende Broschüre fasst die wichtigsten Resultate und Kernbotschaften zusammen.
Forum Biodiversität Schweiz
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Liste der National Prioritären Arten
Arten mit nationaler Priorität für die Erhaltung und Förderung. Stand 2010.
Arten mit nationaler Priorität für die Erhaltung und Förderung. Stand 2010.
Die Liste der National Prioritären Arten umfasst 3606 Arten aus 21 verschiedenen Organismengruppen, darunter Wirbeltiere, Wirbellose, Pflanzen, Pilze und Flechten. Die Prioritätsbestimmung im Hinblick auf Arterhaltung und -förderung wurde von Sachverständigen abhängig vom Gefährdungsgrad der Arten und der internationalen Verantwortung der Schweiz für die einzelnen Spezies vorgenommen. Die Publikation erläutert die angewendete Methodik und stellt den Gefährdungsgrad, die Verantwortung der Schweiz und den Handlungsbedarf für alle 3606 prioritären Arten tabellarisch dar.
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
> Download Bericht PDF (1675 kB)
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
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Zustand der Biodiversität in der Schweiz
(BAFU, 2009)
Ergebnisse des Biodiversitätsmonitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009
Ergebnisse des Biodiversitätsmonitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009
Das Biodiversitätsmonitoring Schweiz wurde 2001 gestartet und erfasst seither mit hoch standardisierten Felderhebungen die Entwicklung der biologischen Vielfalt. Der Bericht gibt nach acht Erhebungsjahren einen Überblick. Die aktuellen Daten werden laufend auf der Webseite www.biodiversitymonitoring.ch publiziert.
Koordinationsstelle Biodiversitäts-Monitoring Schweiz 2009: Zustand der Biodiversität in der Schweiz. Ergebnisse des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009. Umwelt-Zustand Nr. 0911. Bundesamt für Umwelt, Bern. 112 S.
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Koordinationsstelle Biodiversitäts-Monitoring Schweiz 2009: Zustand der Biodiversität in der Schweiz. Ergebnisse des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz (BDM) im Überblick. Stand: Mai 2009. Umwelt-Zustand Nr. 0911. Bundesamt für Umwelt, Bern. 112 S.
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Biodiversität und Klima - Konflikte und Synergien im Massnahmenbereich
(ProClim-, 2008)
Ein Positionspapier der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
Ein Positionspapier der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
Biodiversität und Klima sind auf vielschichtige Weise miteinander verflochten. Diese Tatsache wird oft übersehen oder nur ansatzweise wahrgenommen. In einem sich ändernden Klima verändert sich auch die Biodiversität. Hinzu kommen weitere, vom Menschen gesteuerte Faktoren, welche die Biodiversität beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel die Landnutzung und die Einschleppung fremder Arten.
Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), 2008. Biodiversität und Klima – Konflikte und Synergien im Massnahmenbereich. Bern.
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Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), 2008. Biodiversität und Klima – Konflikte und Synergien im Massnahmenbereich. Bern.
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Biodiversität ist eine notwendige Grundlage des Lebens. Sie ist Voraussetzung für die Anpassung von Lebewesen an sich verändernde Umweltbedingungen und damit für deren langfristiges Überleben, sowie für die langfristige Aufrechterhaltung von Ökosystemleistungen.
Dieses Themenpapier stellt die Biodiversität und insbesondere ihre Bedeutung für die und in der Landwirtschaft vor. Es gibt Einblick in Zustand, Entwicklungstendenzen, Strategien und Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität – weltweit und in der Schweiz.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
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Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
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In den vergangenen 30 Jahren hat das Packeis im Sommer ein Fünftel seiner Fläche verloren. Arktisweit ist die Dicke des Meereises im Schnitt um 10 bis 15 Prozent geschrumpft, in stark betroffenen Gebieten um bis zu 40 Prozent. Die Dauereiszone hat um 1,1 Millionen Quadratkilometer abgenommen. Setzt sich die Erwärmung fort, könnte das spätsommerliche Nordpolarmeer schon bis Mitte dieses Jahrhunderts, spätestens aber bis 2080 überwiegend eisfrei sein.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 2007. Ohne Eis kein Eisbär. Magazin zum Klimaschutz und zur biologischen Vielfalt. 16 S.
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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 2007. Ohne Eis kein Eisbär. Magazin zum Klimaschutz und zur biologischen Vielfalt. 16 S.
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Biodiversität und Klima - Konflikte und Synergien im Massnahmenbereich
Ein Positionspapier der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
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