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Internationale Klimapolitik

1992 wurde in Rio de Janeiro die Notwendigkeit für eine globale Strategie zum Klimaschutz anerkannt und ein erstes internationales übereinkommen verabschiedet: die Klimakonvention (UNFCCC - United Nations Framework Convention on Climate Change). Inzwischen sind über 190 Staaten Mitglied des UNFCCC.

Das übereinkommen zielt darauf ab, eine gefährliche, durch den Menschen verursachte Störung des Klimasystems zu verhindern, verpflichtet die Mitgliedstaaten aber nicht zu Emissionsreduktionen. Zu diesem Zweck wurde 1997 von 167 Mitgliedländern ein Zusatzabkommen, das Kyoto-Protokoll, verabschiedet. Die Industrieländer verpflichten sich darin, ihre Treibhausgasemissionen im Schnitt der Jahre 2008-2012 um durchschnittlich 5.2% gegenüber 1990 zu reduzieren.