Landwirtschaft
Das Klima ist die primäre Bestimmungsgrösse für die landwirtschaftliche Produktivität. Der erwartete Klimawandel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sowohl auf die Pflanzen- und Tierproduktion wie auf andere Faktoren des landwirtschaftlichen Systems auswirken. Wachstum und Ernte sind sowohl durch Temperatur und Niederschlag wie durch das Auftreten von Extremereignissen direkt beeinflusst. Hinzu kommt der Düngungs-Effekt von CO2, der bei steigendem Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre zu einer höheren Produktivität der Pflanzen führt. Klimatische Veränderungen haben ausserdem einen Einfluss auf Wasserverfügbarkeit, Bodenerosion und die Verbreitung von Krankheitserregern.
Achieving food security in the face of climate change
Final report from the Commission on Sustainable Agriculture and Climate Change
Final report from the Commission on Sustainable Agriculture and Climate Change
Business as usual in our globally interconnected food system will not bring us food security and environmental sustainability. Several converging threats – from climate change, population growth and unsustainable use of resources – are steadily intensifying pressure on humanity and world governments to transform the way food is produced, distributed and consumed.
The transition to a global food system that satisfies human needs, reduces its carbon footprint, adapts to climate change and is in balance with planetary resources thus requires concrete and coordinated actions, implemented at scale, simultaneously and with urgency. Based on robust scientific evidence, the Commission on Sustainable Agriculture and Climate Change has identified critical leverage points and high-priority policy actions.
> Executive Summary of the Report PDF (1383 kB)
> Executive Summary of the Report PDF (1383 kB)
The agriculture sector faces the daunting challenge of providing adequate food and other necessities to a growing world population, which is projected to increase to nine billion by 2050. There is limited scope for expansion of arable land, and the emerging threat to agriculture from climate change in the form of unpredictable weather, floods, and other disastrous events makes the task of providing enough food for the global population even more challenging.
Clements, R., J. Haggar, A. Quezada, and J. Torres (2011). Technologies for Climate Change Adaptation – Agriculture Sector. X. Zhu (Ed.). UNEP Ris. Centre, Roskilde, 2011.
> Download Report
Clements, R., J. Haggar, A. Quezada, and J. Torres (2011). Technologies for Climate Change Adaptation – Agriculture Sector. X. Zhu (Ed.). UNEP Ris. Centre, Roskilde, 2011.
> Download Report
The agricultural sector is directly affected by climate change impacts but it also contributes to the release of greenhouse gases (GHG) and rising concentrations of GHG in the atmosphere. A sustainable climate response strategy in the field of agriculture involves anticipating, planning and long-term thinking from farm level to transnational level. Prominent fields of activity are sustainable land and soil management, sustainable water management, managing manure and soil carbon as well as organic agriculture as an overall strategy.
CIPRA International (2011): Agriculture in Climate Change. Schaan. 28 p.
> Download Report
CIPRA International (2011): Agriculture in Climate Change. Schaan. 28 p.
> Download Report
Die Klimastrategie Landwirtschaft zeigt eine Gesamtsicht über die Beziehungen zwischen Klima und Landwirtschaft, benennt kommende Herausforderungen und Chancen und leitet zielführende Schritte ab. Sie umfasst beide Aspekte: Anpassung an den Klimawandel und Vermeidung von Emissionen.
> Klimastrategie Landwirtschaft
> Klimastrategie Landwirtschaft
La Stratégie Climat l'agriculture présente une vue d'ensemble des relations entre climat et agriculture, indique les défis et les chances à venir et en déduit les mesures permettant d'atteindre les objectifs en la matière. Elle comprend les deux aspects: adaptation au changement climatique et prévention des émissions.
> Stratégie Climat pour l’agriculture PDF (2584 kB)
> Stratégie Climat pour l’agriculture PDF (2584 kB)
Using various modeling techniques, the authors of the report project 15 different future scenarios for food security through 2050. Each scenario involves an alternative combination of potential population and income growth and climate change. They conclude that the negative effects of climate change on food security can be counteracted by broad-based economic growth-particularly improved agricultural productivity-and robust international trade in agricultural products to offset regional shortages.
Food security CASE Maps as data visualization tool are offered and underlie the analysis in IFPRIs (international food policy research institute) latest report.
Source: IFPRI
> Full IFPRI Report PDF (15210 kB)
Source: IFPRI
> Full IFPRI Report PDF (15210 kB)
Klimainformationen im Dienste der Ernährungssicherheit
(BAFU, 2009)
3. Weltklimakonferenz in Genf, Faktenblatt 4
3. Weltklimakonferenz in Genf, Faktenblatt 4
Das Klima ist ein Schlüsselfaktor für die Nahrungsmittelproduktion. Es bestimmt die Feuchtigkeit der Böden, das Ausmass des von den Pflanzen aufgenommenen Sonnenlichts und die täglichen Wachstumsbedingungen der Pflanzen. Veränderungen dieser Variablen können die Ernteerträge und damit die Nahrungsmittelversorgung und den Lebensunterhalt der Landwirte beeinträchtigen.
> PDF (90 kB)
> PDF (90 kB)
Die Nachfrage nach Bewässerung steigt und dürfte im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen. Für die Planung technischer und politischer Massnahmen erfordert dies Angaben zum heutigen und künftigen Bewässerungsbedarf. Nun analysierte Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Klimadaten von 1980 bis 2006 und erstellte eine Risikokarte, welche die von Trockenheit gefährdeten Gebiete zeigt. Demnach muss heute auf 26 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz regelmässig mit längeren Trockenperioden gerechnet werden.
Quelle: > News Agroscope
> Bericht Bewässerungsbedürftigkeit PDF (834 kB)
Quelle: > News Agroscope
> Bericht Bewässerungsbedürftigkeit PDF (834 kB)
Wie können landwirtschaftliche Treibhausgas-Emissionen reduziert werden?
(ProClim-News, 2009)
Möglichkeiten und Grenzen bis 2020
Möglichkeiten und Grenzen bis 2020
Wie wirken sich unterschiedliche Agrarpreis-Szenarien auf die Entwicklung der landwirtschaftlichen Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) bis im Jahr 2020 aus? Welchen Einfluss hätten die Einführung einer landwirtschaftlichen THG-Abgabe einerseits und eine Förderung expliziter Reduktionstechnologien andererseits auf das Ausmass der landwirtschaftlichen THG-Emissionen? Die bei der ETH Zürich in Auftrag gegebene Studie sollte bei der Beantwortung dieser Fragen helfen.
> News BLW
> Bericht THG 2020
> News BLW
> Bericht THG 2020
Alternative Energieträger werden heute intensiv erforscht. Zu ihnen gehören auch die Biotreibstoffe. Aber können Biotreibstoffe in der künftigen Energieversorgung wirklich einen wichtigen Beitrag leisten? Sind sie sowohl wirtschaftlich interessant wie auch ökologisch und sozial verträglich?
Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), 2009. Biotreibstoffe - Chancen und Risiken. Zürich.
> PDF (632 kB)
Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), 2009. Biotreibstoffe - Chancen und Risiken. Zürich.
> PDF (632 kB)
Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel
Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz?
Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz?
Wenn von denkbaren Veränderungen bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel in Folge eines Klimawandels die Rede sein soll, so muss vorausgeschickt werden, dass die Klimabedingungen nur einer von vielen Einflussfaktoren sind, denen der Landwirt und Tierproduzent Rechnung trägt, wenn er seine Entscheidungen über Produktionsrichtungen und -verfahren trifft. Deshalb wird die Reaktion auf die Klimaänderung in erster Linie Anpassungen und nicht grundlegende Änderungen in der Ausrichtung der Produktion zur Folge haben.
Münger, A., 2008. Überlegungen zu möglichen Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel in der Schweiz. Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz? Tagungsbericht, 6. Mai 2008, ETH Zürich, Institut für Nutztierwissenschaften. Schriftenreihe aus dem INW.30, 74-78
> Link
Münger, A., 2008. Überlegungen zu möglichen Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel in der Schweiz. Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz? Tagungsbericht, 6. Mai 2008, ETH Zürich, Institut für Nutztierwissenschaften. Schriftenreihe aus dem INW.30, 74-78
> Link
Die Klimaänderung betrifft die Landwirtschaft erheblich. Nebst der Temperaturänderung sind es vor allem die Auswirkungen auf den Wasserkreislauf sowie die mögliche Zunahme von Extremereignissen, welche die Landwirtschaft beschäftigen müssen. Rund 80% des landwirtschaftlichen Ertrags hängen direkt vom Wetter ab. Je nach Prognose und Modell kann die Landwirtschaft, zumindest in den nächsten Jahrzehnten, aber eventuell auch von einer Klimaänderung profitieren.
> Link
> Link
Der Bericht präsentiert für die vier Bereiche Biodiversität und Landschaft, Klima und Luft, Wasser sowie Boden die Umweltziele für den ersten Sektor, die Landwirtschaft. Diese Umweltziele wurden zusammen mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erarbeitet.
BAFU und BLW 2008: Umweltziele Landwirtschaft. Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen. Umwelt-Wissen Nr. 0820. Bundesamt für Umwelt, Bern: 221 S.
> Link
BAFU und BLW 2008: Umweltziele Landwirtschaft. Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen. Umwelt-Wissen Nr. 0820. Bundesamt für Umwelt, Bern: 221 S.
> Link
Biodiversität ist eine notwendige Grundlage des Lebens. Sie ist Voraussetzung für die Anpassung von Lebewesen an sich verändernde Umweltbedingungen und damit für deren langfristiges Überleben, sowie für die langfristige Aufrechterhaltung von Ökosystemleistungen.
Dieses Themenpapier stellt die Biodiversität und insbesondere ihre Bedeutung für die und in der Landwirtschaft vor. Es gibt Einblick in Zustand, Entwicklungstendenzen, Strategien und Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität – weltweit und in der Schweiz.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
> PDF (597 kB)
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
> PDF (597 kB)
In diesem Themenpapier wird zuerst auf die Wassersituation weltweit (Wasserkreislauf, Wasserquellen der Landwirtschaft, Wasserknappheit, virtuelle Wasserflüsse) und den Handlungsbedarf angesichts der steigenden Wassernachfrage und des Klimawandels eingegangen. Anschliessend wird auch für die Schweiz eine Lageanalyse vorgenommen und der Handlungsbedarf aufgezeigt.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Wasser. Themenpapier. 14 Seiten. Bern.
> PDF (498 kB)
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Wasser. Themenpapier. 14 Seiten. Bern.
> PDF (498 kB)
Eine moderate Klimaerwärmung von weniger als ca. 2-3 °C im Jahresmittel bis 2050 dürfte sich insgesamt eher positiv auf die Landwirtschaft in der Schweiz auswirken. Bei einer stärkeren Klimaerwärmung werden die Nachteile überwiegen. Für die künftige globale und nationale Nahrungsmittelversorgung spielen die internationalen Agrarmärkte eine wichtige Rolle. In der Schweiz werden die Liberalisierung der Märkte und die Anpassungen der Agrarpolitik wichtigere Einflussfaktoren sein als die Klimaänderung.
OcCC/ProClim- (Hrsg.), 2007. Klimaänderung und die Schweiz 2050 - Erwartete Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Bern.
> PDF (5784 kB)
OcCC/ProClim- (Hrsg.), 2007. Klimaänderung und die Schweiz 2050 - Erwartete Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Bern.
> PDF (5784 kB)
Der Rekordsommer 2003 war gesamteuropäisch sehr wahrscheinlich der heisseste seit mindestens 500 Jahren. Die Temperaturen lagen in der Schweiz und in grossen Teilen Mitteleuropas 3 bis 5 °C über dem langjährigen Mittelwert. Dazu kam eine ausserordentliche Trockenheit. Klimamodelle zeigen, dass solche Sommer in Mitteleuropa schon in einigen Jahrzehnten deutlich häufiger oder sogar regelmässig auftreten könnten. Dieser Bericht wirft einen Blick auf die Konsequenzen der Hitzeperiode, um in Zukunft für vergleichbare Wetterextreme besser gewappnet zu sein.
ProClim (Hrsg.). 2005. Hitzesommer 2003. Synthesebericht. Bern
> PDF (1198 kB)
Dieser Bericht ist auf deutsch und französisch verfügbar.
ProClim (Hrsg.). 2005. Hitzesommer 2003. Synthesebericht. Bern
> PDF (1198 kB)


















