Landwirtschaft
Das Klima ist die primäre Bestimmungsgrösse für die landwirtschaftliche Produktivität. Der erwartete Klimawandel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sowohl auf die Pflanzen- und Tierproduktion wie auf andere Faktoren des landwirtschaftlichen Systems auswirken. Wachstum und Ernte sind sowohl durch Temperatur und Niederschlag wie durch das Auftreten von Extremereignissen direkt beeinflusst. Hinzu kommt der Düngungs-Effekt von CO2, der bei steigendem Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre zu einer höheren Produktivität der Pflanzen führt. Klimatische Veränderungen haben ausserdem einen Einfluss auf Wasserverfügbarkeit, Bodenerosion und die Verbreitung von Krankheitserregern.
Die Klimastrategie Landwirtschaft zeigt eine Gesamtsicht über die Beziehungen zwischen Klima und Landwirtschaft, benennt kommende Herausforderungen und Chancen und leitet zielführende Schritte ab. Sie umfasst beide Aspekte: Anpassung an den Klimawandel und Vermeidung von Emissionen.
> Klimastrategie Landwirtschaft
> Klimastrategie Landwirtschaft
Klimainformationen im Dienste der Ernährungssicherheit
(BAFU, 2009)
3. Weltklimakonferenz in Genf, Faktenblatt 4
3. Weltklimakonferenz in Genf, Faktenblatt 4
Das Klima ist ein Schlüsselfaktor für die Nahrungsmittelproduktion. Es bestimmt die Feuchtigkeit der Böden, das Ausmass des von den Pflanzen aufgenommenen Sonnenlichts und die täglichen Wachstumsbedingungen der Pflanzen. Veränderungen dieser Variablen können die Ernteerträge und damit die Nahrungsmittelversorgung und den Lebensunterhalt der Landwirte beeinträchtigen.
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Die Nachfrage nach Bewässerung steigt und dürfte im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen. Für die Planung technischer und politischer Massnahmen erfordert dies Angaben zum heutigen und künftigen Bewässerungsbedarf. Nun analysierte Agroscope Reckenholz-Tänikon ART Klimadaten von 1980 bis 2006 und erstellte eine Risikokarte, welche die von Trockenheit gefährdeten Gebiete zeigt. Demnach muss heute auf 26 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz regelmässig mit längeren Trockenperioden gerechnet werden.
Quelle: > News Agroscope
> Bericht Bewässerungsbedürftigkeit PDF (834 kB)
Quelle: > News Agroscope
> Bericht Bewässerungsbedürftigkeit PDF (834 kB)
Wie können landwirtschaftliche Treibhausgas-Emissionen reduziert werden?
(ProClim-News, 2009)
Möglichkeiten und Grenzen bis 2020
Möglichkeiten und Grenzen bis 2020
Wie wirken sich unterschiedliche Agrarpreis-Szenarien auf die Entwicklung der landwirtschaftlichen Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) bis im Jahr 2020 aus? Welchen Einfluss hätten die Einführung einer landwirtschaftlichen THG-Abgabe einerseits und eine Förderung expliziter Reduktionstechnologien andererseits auf das Ausmass der landwirtschaftlichen THG-Emissionen? Die bei der ETH Zürich in Auftrag gegebene Studie sollte bei der Beantwortung dieser Fragen helfen.
> News BLW
> Bericht THG 2020
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> Bericht THG 2020
Alternative Energieträger werden heute intensiv erforscht. Zu ihnen gehören auch die Biotreibstoffe. Aber können Biotreibstoffe in der künftigen Energieversorgung wirklich einen wichtigen Beitrag leisten? Sind sie sowohl wirtschaftlich interessant wie auch ökologisch und sozial verträglich?
Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), 2009. Biotreibstoffe - Chancen und Risiken. Zürich.
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Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), 2009. Biotreibstoffe - Chancen und Risiken. Zürich.
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Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel
Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz?
Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz?
Wenn von denkbaren Veränderungen bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel in Folge eines Klimawandels die Rede sein soll, so muss vorausgeschickt werden, dass die Klimabedingungen nur einer von vielen Einflussfaktoren sind, denen der Landwirt und Tierproduzent Rechnung trägt, wenn er seine Entscheidungen über Produktionsrichtungen und -verfahren trifft. Deshalb wird die Reaktion auf die Klimaänderung in erster Linie Anpassungen und nicht grundlegende Änderungen in der Ausrichtung der Produktion zur Folge haben.
Münger, A., 2008. Überlegungen zu möglichen Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel in der Schweiz. Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz? Tagungsbericht, 6. Mai 2008, ETH Zürich, Institut für Nutztierwissenschaften. Schriftenreihe aus dem INW.30, 74-78
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Münger, A., 2008. Überlegungen zu möglichen Auswirkungen der Klimaänderung auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel in der Schweiz. Globalisierung und Klimawandel: Verändern sie die Tierernährung in der Schweiz? Tagungsbericht, 6. Mai 2008, ETH Zürich, Institut für Nutztierwissenschaften. Schriftenreihe aus dem INW.30, 74-78
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Die Klimaänderung betrifft die Landwirtschaft erheblich. Nebst der Temperaturänderung sind es vor allem die Auswirkungen auf den Wasserkreislauf sowie die mögliche Zunahme von Extremereignissen, welche die Landwirtschaft beschäftigen müssen. Rund 80% des landwirtschaftlichen Ertrags hängen direkt vom Wetter ab. Je nach Prognose und Modell kann die Landwirtschaft, zumindest in den nächsten Jahrzehnten, aber eventuell auch von einer Klimaänderung profitieren.
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Der Bericht präsentiert für die vier Bereiche Biodiversität und Landschaft, Klima und Luft, Wasser sowie Boden die Umweltziele für den ersten Sektor, die Landwirtschaft. Diese Umweltziele wurden zusammen mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erarbeitet.
BAFU und BLW 2008: Umweltziele Landwirtschaft. Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen. Umwelt-Wissen Nr. 0820. Bundesamt für Umwelt, Bern: 221 S.
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BAFU und BLW 2008: Umweltziele Landwirtschaft. Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen. Umwelt-Wissen Nr. 0820. Bundesamt für Umwelt, Bern: 221 S.
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Biodiversität ist eine notwendige Grundlage des Lebens. Sie ist Voraussetzung für die Anpassung von Lebewesen an sich verändernde Umweltbedingungen und damit für deren langfristiges Überleben, sowie für die langfristige Aufrechterhaltung von Ökosystemleistungen.
Dieses Themenpapier stellt die Biodiversität und insbesondere ihre Bedeutung für die und in der Landwirtschaft vor. Es gibt Einblick in Zustand, Entwicklungstendenzen, Strategien und Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität – weltweit und in der Schweiz.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
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Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Biodiversität. Themenpapier. 21 Seiten. Bern.
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In diesem Themenpapier wird zuerst auf die Wassersituation weltweit (Wasserkreislauf, Wasserquellen der Landwirtschaft, Wasserknappheit, virtuelle Wasserflüsse) und den Handlungsbedarf angesichts der steigenden Wassernachfrage und des Klimawandels eingegangen. Anschliessend wird auch für die Schweiz eine Lageanalyse vorgenommen und der Handlungsbedarf aufgezeigt.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Wasser. Themenpapier. 14 Seiten. Bern.
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Bundesamt für Landwirtschaft BLW (Hrsg.) 2008. Wasser. Themenpapier. 14 Seiten. Bern.
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Eine moderate Klimaerwärmung von weniger als ca. 2-3 °C im Jahresmittel bis 2050 dürfte sich insgesamt eher positiv auf die Landwirtschaft in der Schweiz auswirken. Bei einer stärkeren Klimaerwärmung werden die Nachteile überwiegen. Für die künftige globale und nationale Nahrungsmittelversorgung spielen die internationalen Agrarmärkte eine wichtige Rolle. In der Schweiz werden die Liberalisierung der Märkte und die Anpassungen der Agrarpolitik wichtigere Einflussfaktoren sein als die Klimaänderung.
OcCC/ProClim- (Hrsg.), 2007. Klimaänderung und die Schweiz 2050 - Erwartete Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Bern.
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OcCC/ProClim- (Hrsg.), 2007. Klimaänderung und die Schweiz 2050 - Erwartete Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Bern.
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Der Rekordsommer 2003 war gesamteuropäisch sehr wahrscheinlich der heisseste seit mindestens 500 Jahren. Die Temperaturen lagen in der Schweiz und in grossen Teilen Mitteleuropas 3 bis 5 °C über dem langjährigen Mittelwert. Dazu kam eine ausserordentliche Trockenheit. Klimamodelle zeigen, dass solche Sommer in Mitteleuropa schon in einigen Jahrzehnten deutlich häufiger oder sogar regelmässig auftreten könnten. Dieser Bericht wirft einen Blick auf die Konsequenzen der Hitzeperiode, um in Zukunft für vergleichbare Wetterextreme besser gewappnet zu sein.
ProClim (Hrsg.). 2005. Hitzesommer 2003. Synthesebericht. Bern
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Dieser Bericht ist auf deutsch und französisch verfügbar.
ProClim (Hrsg.). 2005. Hitzesommer 2003. Synthesebericht. Bern
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