Landnutzung und CO2
Landnutzung und Klimaänderung beeinflussen einander gegenseitig. Einerseits führen Landnutzung und Landnutzungsänderungen zur Emission von Kohlendioxid sowie den Treibhausgasen Methan und Lachgas, z.B. durch Brandrodung von Tropenwäldern oder in der Landwirtschaft durch Viehwirtschaft und Reisanbau. Andererseits können Landnutzungsänderungen dazu führen, dass land- oder forstwirtschaftliche Flächen als so genannte Senken wirken, das heisst Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt werden.
Diese Webseite bietet einen Überblick über die Emissionen gemäss CO2-Statistik. Nebst einer jährlich aktualisierten Grafik zu den Emissionen gemäss CO2-Gesetz können Faktenblätter zur Zielerreichung des CO2-Gesetzes sowie eine Emissionsübersicht heruntergeladen werden. Im Weiteren sind Informationen zur Interpretation der Emissionsstatistik (z.B. Klimakorrektur) enthalten.
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
> Webseite des BAFU
Bundesamt für Umwelt (BAFU)
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CO2-Senken und -Quellen in der Waldwirtschaft
(BAFU, 2006)
Anrechnung im Rahmen des Kyoto-Protokolls
Anrechnung im Rahmen des Kyoto-Protokolls
Das Kyoto-Protokoll verpflichtet die meisten Industriestaaten zur Begrenzung ihrer Treibhausgasemissionen: die Schweiz wie die EU zu einer Reduktion von 8% gegenüber dem Stand von 1990. Bei der Abrechnung der erlaubten Treibhausgasemissionen müssen auch biologische Senken und Quellen aus Landnutzungsänderungen - Aufforstungen und Rodungen - einbezogen werden. Als Senke wird die Nettoaufnahme von Kohlendioxid durch Ökosysteme bezeichnet, als Quelle die Nettoabgabe an die Atmosphäre.
Fischlin A. et al. 2006: CO2-Senken und -Quellen in der Waldwirtschaft – Anrechnung im Rahmen des Kyoto-Protokolls. Umwelt-Wissen Nr. 0602. Bundesamt für Umwelt, Bern. 45 S.
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Fischlin A. et al. 2006: CO2-Senken und -Quellen in der Waldwirtschaft – Anrechnung im Rahmen des Kyoto-Protokolls. Umwelt-Wissen Nr. 0602. Bundesamt für Umwelt, Bern. 45 S.
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